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Unnötige Luxussanierung von Randsteinen

Der Leser äussert sich zu den Strassenzuständen in Russikon. (Symbolbild)

Foto: Simon Grässle

Unnötige Luxussanierung von Randsteinen

Leserbrief

Stefan Bräuer

Russikon

Der ZO/AvU publizierte am 4. Dezember den Bericht von der Budget-Gemeindeversammlung in Russikon. Es ­handelt sich dabei um die Darstellung der Gemeindebehörde. So wurde nur die Antwort der Gemeinde auf die Anfrage der Grünen Russikon-Weisslingen publiziert, nicht aber meine Wortmeldung darauf.

Die Frage war, was der Grund für die Randsteinsanierung am Schickmattweg sei. Die Antwort war im Wesent­lichen, dass lose und zerbrochene Steine eine grosse Gefahr bedeutet hätten.

Als Velofahrer befahre ich diesen Strassenabschnitt fast täglich, und ich habe nie ­lockere Steine festgestellt. Selbst wenn ein Stein etwas wackeln würde, über die entsprechende Kante fahren vor allem Anwohner (Verbot für Motorwagen) kaum schneller als im Schritttempo – ich weiss nicht, was da passieren könnte.

Nun ist noch ein etwa 50 Meter langer Abschnitt bis zur Pfäffikerstrasse vorbereitet zur Sanierung, ersichtlich am bereits aufgeschnittenen ­Asphalt. (Dass damit nun seit über drei Monaten Wasser in den Untergrund gelingen kann, ist ein anderes Thema.) Ich fordere alle auf, mir auf diesem Abschnitt einen gefährlichen Randstein zu zeigen. Ich habe keinen gefunden.

Dabei gibt es in der Nähe viel grössere Risiken: Der ­Zugang zum neuen Pumptrack ist bekanntermassen unglücklich gewählt. Hier wäre das Geld sinnvoller investiert als für eine Luxussanierung der Randsteine.


«Russikon segnet Budget ab», Ausgabe vom 4. Dezember

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