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Vorprojekt mit Varianten und nicht nur eine Vorstudie

Ein Leser findet die bisherigen Planungen sind ungenügend, Alternativen fehlen – daher ein Nein zum Planungskredit für die Kezo. (Archiv)

Foto: Seraina Boner

Vorprojekt mit Varianten und nicht nur eine Vorstudie

Leserbrief

Marc Huber

Gossau

Die bisherigen Planungsarbeiten genügen nicht als Basis für den Antrag der Kezo für 24,5 Millionen Franken. Die Zustimmung der Delegierten zum Kredit ist für mich kein massgebendes Kriterium, da die Delegiertenversammlung eine Versammlung von politischen, fachlich in der Mehrheit unbelasteten Personen ist, welche meist zu wenig Zeit haben, sich in die Materie zu vertiefen, und damit grundsätzlich den Anträgen des Verwaltungsrats folgen. Das ist eine Schwäche des Systems, steht aber hier nicht im Vordergrund.

Im beleuchtenden Bericht zum «Planungskredit» fehlen grundsätzliche Überlegungen. Was sind zum Beispiel die Alternativen zur Kezo in Hinwil? Die Antwort wird sein, das stehe nicht zur Diskussion, da das Entsorgungskonzept des Kantons die Kezo vorgebe. Konzepte sind nie aktuell! Eine Investition von 350 Millionen wäre eine Chance für grundlegende Überlegungen. Und wie abhängig von den Deponiekosten im Tägernauerwald sind die angestellten finanziellen Überlegungen, die nicht dargestellt sind?

Ich ­meine, es müsste ein Vorprojekt mit Varianten erarbeitet werden, nicht nur eine Vor­studie. Im besten Fall könnte auf die Kezo verzichtet werden, oder es liesse sich ein neuer ­Planungskredit beantragen. ­Darum sage ich Nein zum ­Planungskredit.

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