Berechenbarkeit oder Chaos
Leserbrief
Selbstverständlich wird Glamour allein Kamala Harris nicht ins Weisse Haus bringen. In den nächsten Wochen wird sie ihren Landsleuten ihr politisches Programm im Detail erläutern und diese von ihrer Eignung als Präsidentin überzeugen müssen. Das, sowie ihre notorisch zerstrittene Partei nachhaltig zu einen, wird noch ein hartes Stück Arbeit bedeuten. Was aber ist die beängstigende Alternative zu Harris? Ein skrupelloser, rechtskräftig verurteilter Selbstdarsteller mit diktatorischer Neigung, dem verschiedene weitere schwerwiegende gerichtliche Verfahren bevorstehen.
Man stelle sich mal vor, eine Schweizer Partei würde eine Person mit diesen negativen charakterlichen Voraussetzungen als Kandidaten für die Wahl in den Bundesrat vorschlagen. Ein solches Vorhaben würde bei den anderen Parteien mit Sicherheit zu einem Aufschrei führen sowie radikal bekämpft werden und wäre damit glücklicherweise im Vorhinein zum Scheitern verurteilt. Auch in den meisten anderen echt demokratischen Ländern wäre ein solches Vorhaben chancenlos.
Eines ist offensichtlich: Als Präsidentin Amerikas würde Kamala Harris eine Politik verkörpern, welche von Anstand, Empathie und Wertschätzung aller Menschen, das heisst frei von Rassismus, geprägt und vor allem berechenbar wäre. Trump hat während seiner vier Jahre Präsidentschaft und erneut während des laufenden Wahlkampfs ausreichend bewiesen, dass er zu einer solchen Politik weder bereit noch fähig ist.