Zusammenarbeit zwischen den Spitälern Uster und Wetzikon sowie der Reha-Klinik Wald
Leserbeitrag
Momentan sind alle Augen auf das Spital Wetzikon gerichtet. Schuldzuweisungen sind überall hörbar. Regierungsrätin Natalie Rickli soll umgestimmt werden und einen Überbrückungskredit gewähren. Der gesamte Spitalumbau in der Schweiz ist nicht die Idee der Zürcher Gesundheitsdirektion, sondern sie ist nur für die Umsetzung zuständig. Statt nun weitere Zeit zu verlieren, soll unverzüglich mit dem Umbau begonnen werden, ansonsten es passieren könnte, dass plötzlich das Spital Uster die Leidtragende ist und die Tore schliessen muss. Dazu werden unbedingt Fachleute gebraucht, keine Politiker. Mein Lösungsvorschlag wäre:
Uster und Wetzikon setzen sich an einen Tisch und planen zusammen mit ausgewiesenen Fachleuten die Zukunft der zwei Gesundheitszentren (Optimierung der Abläufe, Zuteilung von Fachgebieten usw.). Es wird für Uster und Wetzikon neu nur noch eine Direktion bestimmt (siehe Spitäler Waid und Triemli: neu Stadtspitäler).
In den in Wetzikon erstellten Neubau wird ein Teilbereich der Höhenklinik Wald integriert. Die Zürcher Höhenklinik soll am bestehenden Ort saniert und optimiert werden.
Es ist heute nicht mehr angebracht, dass jedes Spital komplett alles abdecken muss. Konzentrieren wir die Fachkräfte in den jeweiligen Spitälern, so können die Patienten und die Angestellten am meisten profitieren. Machen wir die Schritte, solange wir selber bestimmen können. Es wird ansonsten schneller über uns bestimmt, als uns lieb ist!