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Ein Neubeginn ist unverzichtbar

Die Geschehnisse im Schulhaus Obermatt haben die Pfäffiker Bevölkerung in den letzten Monaten intensiv beschäftigt.

Foto: Simon Grässle

Ein Neubeginn ist unverzichtbar

Leserbeitrag

Hans-Jürg Gehri

Fehraltorf

Es ist erschütternd, wie gewisse Führungspersonen in dieser Causa vorgegangen sind. Mir kommt die damalige Formulierung des ZO-Redaktors in Erinnerung, der damals meinte, man müsse sich überlegen, ob die richtigen Köpfe gerollt sind.

Nun liegt ein Bericht auf dem Tisch – aber viele Fragen bleiben unbeantwortet, und entscheidende Antworten werden in der Schublade platziert. Auch dies ist ein weiterer unverzeihlicher Fehler: In einer solchen Situation kann es nur schonungslose Transparenz geben – selbstverständlich in Berücksichtigung des Datenschutzgesetzes. Und wenn man wiederholt verneint, dass die sexuelle Orientierung des Lehrers nicht ausschlaggebend gewesen sei: Dies war eben doch der Auslöser dieser unglaub­lichen Geschichte mit einigen offenbar orientierungslosen und führungsschwachen ­Personen.

Dass jedoch der Leiter ­Bildung und die Schulleiterin gemäss Bericht immer noch in Amt und Würde sind, ist für mich unbegreiflich. Dieses ­Unverständnis steigert sich ­zudem, wenn zu lesen ist, dass der damalige Schulpräsident Hanspeter Hugentobler nicht darüber im Bilde war.

Ein solches Vorgehen unter Umgehung der übergeordneten Stelle ist absolut unverständlich, und für mich ist das ­Köpferollen von zwei weiteren Personen unabdingbar. Sonst gibt es keine Ruhe.

Alle Schubladen und der Tisch sind zu räumen – ein Neubeginn ist unver­zichtbar.


Reaktion auf den Artikel «Schulpflege Pfäffikon räumt Fehler ein – und weicht Fragen aus» , Ausgabe vom 10. Juli

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