Unsinniger Kommentar zur Windräder-Thematik
Leserbrief
Der stellvertretende Chefredaktor Erik Hasselberg schreibt in seinem Kommentar «Unzählige Gemeinden machten viel Wind um nichts», dass der bisherige Widerstand gegen die Windräder heisse Luft und stures Verhalten seien. Um es pointiert zu sagen, sein Kommentar ist heisse Luft. Der Widerstand muss am Anfang schon formiert werden, nicht erst, wenn die Betonfundamente gegossen werden. Ich empfehle Herrn Hasselberg, den Ustertag zu besuchen, um zu lernen, wie man gegen Machtgelüste oder Ideologien der Obrigkeit Widerstand geleistet hat, ein urdemokratisches Vorgehen. Die Planung für die gigantischen Windräder wird auf dem Pfannenstiel nur zurückgestellt, nicht definitiv gestrichen. Der Regierungsrat will, dass die Gemeinden entmündigt werden und somit auf ihrem Gebiet keine Windräder verbieten können. Das ist eine undemokratische Zwängerei aus ideologischen Gründen. Es gibt ganz selten den Fall, wo dies sinnvoll ist, zum Beispiel wenn eine Kantonsstrasse durch das Gemeindegebiet geführt werden muss. Ein Windrad gehört nicht dazu.
Die gigantischen Windräder verschandeln unsere schöne Landschaft, schreddern die Vögel, ohne dass sie zur Energiesicherheit etwas beitragen. Wenn es im windschwachen Kanton Zürich nicht windet, dann wird kein Strom produziert, Back-up-Kraftwerke, betrieben mit Gas oder Kohle, sind dann nötig, darüber redet natürlich der grüne Regierungsrat Neukom nicht. Wir müssen dieser Verschandelungsideologie entschieden entgegentreten.