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Bauern im Fokus der Klimapolitik

Ein Leser wehrt sich gegen die Abschaffung von Subventionen für die Bauern. (Symbolfoto)

Foto: Pixabay

Bauern im Fokus der Klimapolitik

Leserbrief

Max Huber

Wetzikon

Auch das noch, jetzt überholt die GLP sogar noch die grüne Partei in ihrem Übereifer, die Welt und das Klima zu retten. GLP-Nationalrätin Katrin Bärtschy startet einen Frontal­angriff auf unsere Bauern, die unsere Umwelt pflegen und die Versorgung unserer Ernährung sichern. Sie verlangt die Abschaffung der notwendigen Subventionen für fossile Treibstoffe. Diese Subventionen seien ein alter Zopf und gehörten abgeschafft, um die Klimaziele zu erreichen. Bauern sollen gefälligst auf Elektro­traktoren umstellen. Nebst den Haus­eigentümern und den Auto­fahrern sollen nun also auch noch die armen Bauern die Welt retten. Den Bauern werden mit dem Vorstoss von ­Katrin Bärtschy jährlich 2000 Franken weggenommen. Die Bauern sind auf 2000 Franken angewiesen, sie brauchen sie für ihren Lebensunterhalt und ihre Existenz.

Bevor Frau Bärtschy so welt­fremde Äusserungen heraus­posaunt, die Bauern sollen auf Elektrotraktoren umsteigen, sollte sie sich mit der Technik von Traktoren befassen. Mit ­einem Elektrotraktor kann man gerade mal ein Fussballfeld mähen, nicht aber die Flächen, die unsere Bauern bewirt­schaften. Sie soll den Bauern mal erklären, wie das gehen soll, wenn sie zwei Stunden auf ihren Feldern sind und dann zu Hause vier Stunden warten müssen, bis der Akku wieder aufgeladen ist – einfach nur absurd.

Der Fokus von Katrin Bärtschy richtet sich aber nicht nur auf die Rettung der Welt. Dadurch, dass sie den Bauern das Geld wegnimmt, entlaste sie mit 80 Millionen Franken auch noch die angespannten Bundesfinanzen. Wenn man wirklich Geld einsparen will, soll sie dies im Asylbereich und in der Entwicklungshilfe suchen, dort können Milliarden eingespart werden, nicht nur ein paar ­Millionen. Mal sehen, ob man für Einsparungen in diesem Bereich ebenso euphorisch ist, wenn es um die Finanzierung der 13. AHV-Rente geht. Denn eines ist klar, diese darf nicht durch Steuererhöhungen, eine Erhöhung der Mehrwertsteuer und höheren Beiträgen von ­Arbeitnehmern finanziert ­werden, da muss es andere Quellen geben.

Und noch etwas möchteich gerne anmerken. Die GLP ist mittlerweile grüner als die eigentlichen Grünen geworden. Sie sollten sich denen einfach anschliessen, die GLP braucht es nicht mehr.

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