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Die SBB sollen handeln

Dieser Leser möchte gerne mehr Ruhe im Zug.

Foto: PD

Die SBB sollen handeln

Leserbrief

Roger Gillard

Egg

Ich kann den Leserbrief von Rolf und Renate Iseli nur unterstützen. Mit meinem GA ­fahre ich jeden Monat viele Male mit einem IC der SBB. Dabei ärgere ich mich auch über die Fahrgäste im Speise­wagen, welche am Handy sprechen oder den Laptop vor die Nase stellen.

Manchmal frage ich mich schon, ob ich in einem Grossraumbüro oder in einer Telefonkabine sitze. Dass die SBB dagegen nichts unternehmen, ist mir auch nicht klar, zumal diese Homeoffice-Gäste kaum etwas konsumieren, während ich regelmässig den feinen Zmorge oder die Menüs konsumiere. Hier könnte ein Hinweis der SBB genügen: ­Keine Laptops und keine Handys erwünscht! Dann würden die SBB-Restaurants den Gästen gehören, welche konsumieren, und dabei auch noch rentieren.

Dasselbe gilt in den ­übrigen Wagen der SBB, da werden ganze Menüs verköstigt, Bierbüchsen geöffnet und der Abfall natürlich oft liegen ge­lassen. Manchmal glaube ich, dass diese Passagiere nur in den Zug steigen, um zu pick­nicken, wenn sie sich dann ­einmal kurz die Zeit nehmen und das Telefonieren mit dem ­Handy kurz einstellen.

Was mich ärgert, ist, dass dieses Problem bekannt ist und die SBB-Führung dagegen nichts unternimmt. Es gibt ja schon Wagen für Kinder oder für die Ruhe, warum also keine spe­ziellen Wagen für das Büro und Homeoffice oder das Pick­nick? Es bleibt zu hoffen, dass noch mehr Fahrgäste über dieses Problem berichten und dann unter dem Druck die SBB für das Wohl jener sorgen, welche die Fahrt geniessen, Freude an unserem schönen Land haben und den Fenster­platz zu schätzen wissen.

«Das Speisewagen-Problem ist gross», Leserbrief in der Ausgabe vom 17. Juni

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