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Das soll unsere Elite sein?

Ein Leser äussert sich zu den Protesten an Schweizer Universitäten – hier Ende Mai in der ETH Zürich.

Foto: Keystone

Das soll unsere Elite sein?

Leserbrief

Erwin Jenni

Ottikon

Die Gaza-Proteste an Schweizer Universitäten sind Ausdruck der einseitigen und unvollständigen Berichterstattung unserer Medien. Was ich mich hierbei ernsthaft frage: Was studieren denn die Studierenden an den diversen Unis eigentlich? Wenn das Fach Geschichte dabei eine Rolle spielt, dann wird an den Unis wohl kaum tiefer auf das Thema Nahost eingegangen, denn anders kann ich mir die von Hass triefenden Proteste von Teilen der Studenten nicht erklären. Da ist die Rede von Genozid, welchen die israelische Armee in Gaza an den ­Palästinensern begeht. Da ist die Rede von Apartheit, und da werden Slogans skandiert wie etwa «From the river to the sea – free Palestine».

Letzteres ist exakt das, was die Hamas ihren Kindern seit Jahrzehnten indoktriniert, nämlich ein judenfreies Paläs­tina, so, wie es in ihrer Charta immer noch zuoberst steht mit dem Ziel der vollständigen Vernichtung Israels. Seit den Ereignissen des 7. Oktober fegt eine Antisemitismuswelle über die Welt. Dabei wurden die bestia­lischen Morde der Hamas an wehrlosen Israeli schnell verdrängt und die Tatsache, dass nur dieser menschenverach­tende Terroranschlag der ein­zige Grund war, weshalb es zum schlimmen Krieg in Gaza kam.

Ich frage an dieser Stelle die Welt: Was für eine Alternative gab es denn für Israel angesichts der Tatsache, dass die Hamas über 250 Israeli als Geiseln nach Gaza verschleppt hat? Welche Nation der Welt würde ihre Bürger nicht befreien wollen und sie lebend wieder zurückbringen?

Es würde den Studierenden an Schweizer Unis gut anstehen, wenn sie die Hintergründe des Nahostkonflikts ein wenig vertiefter studieren und dabei die Tatsachen im Auge behalten würden, dass Israel alles tut, um Zivilisten zu schützen, und die Hamas alles tut, um Zivilisten zu opfern, in einem perfiden Krieg, den die Hamas nicht gewinnt.

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