Das Zeughaus ist ein Luxusprojekt
Leserbrief
Als alter Ustermer erlaube ich mir ein kurzes Urteil zum Zeughaus-Projekt.
Es besteht keine Notwendigkeit für dieses Projekt. Uster kann auf das Zeughaus verzichten, stattdessen soll der Fokus auf notwendige Projekte gelegt werden. Auf Gesundheitswesen und Sport, Alter und Heime, Schulen, Verkehrsinfrastruktur und so weiter. Viele von diesen Ausgaben sind nur schwer beinflussbar. Uster liegt bei der Steuerlast schon heute im hinteren Mittelfeld der Gemeinden im Kanton. Konzentrieren wir uns in Uster auf wichtige und notwendige Projekte. Damit wird die Steuerlast nicht unnötig erhöht, oder es ist sogar eine Steuersenkung denkbar als Entlastung für alle Haushalte!
Die Ausgaben in Uster werden weiter steigen. Das Investitionsvolumen und die langfristigen Schulden werden weiter steigen. Damit wird auch die Steuerlast für alle weiter steigen. Die privaten Haushaltsbudgets sind überdehnt. Die Bürger im ganzen Land werden für viele Jahre mit höheren Preisen, höheren Steuern und Abgaben leben müssen.
Der Stadthofsaal ist im Gegensatz dazu finanziell und ökologisch äusserst sinnvoll. Uster hat mit dem Stadthofsaal eine bewährte Alternative für das Zeughaus. Dessen Lebensdauer kann mit kleinem Aufwand verlängert werden. Etwas bescheidener, dafür aber auf jeden Fall nachhaltiger.
Ich empfehle Nein zu stimmen. Verzicht eröffnet neue Möglichkeiten und schafft Handlungsfreiheit, senkt Steuern und macht Freude. Und wir bleiben alle gut gelaunt.
