Bezirk Hinwil

Bezirk Pfäffikon

Bezirk Uster

Tösstal

Themen

Specials

Services

ZO Portale

Abo

Leserbeiträge

Nein zur Scheinversorgungssicherheit mit Wackelstrom

Eine Frau geht an einem Abstimmungsplakat für das Bundesgesetz für eine sichere Stromversorgung vorbei.

Foto: Michael Buholzer (Keystone)

Nein zur Scheinversorgungssicherheit mit Wackelstrom

Leserbrief

Markus Wäfler

Steinmaur

Statt die Fehler der Energiestrategie 2050 wirksam zu korrigieren, haben Regierung und Parlament mit dem Mantelerlass eine löchrige Scheinlösung für unser Stromproblem gebastelt. Mit ­einer Forcierung von Sonnen- und Windwackelstrom will man die Versorgungssicherheit verbessern! Für eine sichere eigene Stromversorgung sind die Aufhebung des AKW-Verbots zur Realisierung des Ersatzes unserer alten AKWs mit neuster AKW-Technologie sowie die Schaffung von Rechtssicherheit für langfristige Investitionen in die Produktions- und Übertragungsinfrastruktur unabdingbar. Dazu gehört eine generelle Beschränkung des Einspracherechts für Energie- und Verkehrsinfrastrukturprojekte auf sachlich begründete Einsprachen. Stattdessen schuf das Parlament eine Kategorie Sonderrecht für Sonderinteressen.

Wir brauchen keine Freiflächen-Photovoltaikanlagen auf Landwirtschaftsland und Alpweiden. Es gibt genügend geeignete Flächen auf/an Gebäuden, Lärmschutzwänden, Stütz- und Staumauern usw. Windturbinen können bei Bedarf an verkehrsmässig bereits erschlossenen Standorten realisiert werden. Als lächerlich muss ich die Regelung für Stausee-Winterreserven bezeichnen, wo die Kraftwerkbetreiber gegen Entgelt Wasser für den Winter speichern sollen. Hier gehört unseren Stromkonzern-Spekulanten eine klare ­Primatregelung für die Inlandversorgung ins Aufgabenheft geschrieben! Ihrer frechen Spekulation mit Strom auf den internationalen Märkten verdanken wir die massiven Strompreis­erhöhungen der letzten Jahre. Für ihr verantwortungsloses Handeln wurden sie noch mit Mia-Garantien der Steuerzahler belohnt. BKW, Alpique, Axpo ​& Co. hatten in ihren ursprüng­lichen Statuten die Stromversorgung der Trägerkantone als Unternehmenszweck definiert. Das muss wieder unterstrichen werden. Darum am 9. Juni Nein zum Mantelerlass, zurück an den ­Absender mit dem Auftrag, endlich die offensichtlichen Fehler der Energiestrategie 2050 und der Stromliberalisierung zu ­beheben!

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?

Jetzt melden.

Kontakt

Inserieren

Abo

Services

Über uns