Keine brauchbare Lösung für eine Energiewende
Leserbrief
Endlich schreibt mal jemand Klartext über das Drama mit den Windrädern, die man ja mit der Abstimmung vom 9. Juni legalisieren will, sodass sich niemand mehr dagegen wehren kann. Aber die massenhafte Vernichtung der Vögel und Fledermäuse, die unsichere und magere Stromsicherheit (ein Windrad für gerade mal etwa 4000 Haushalte!) und die brutale und für immer bleibende Naturzerstörung sind ja nur ein Teil der Misere.
Dazu kommen die Tausenden Tonnen Stahl, alles aus China. In die riesigen Rotorblätter werden 30 bis 40 Balsaholzbäume (sehr leichtes Holz) aus meist illegalem Holzschlag aus Ecuador eingebaut. Dazu kommen Tausende Liter Öl, die alle paar Jahre ausgewechselt werden müssen. Und die Tausenden Tonnen Armierungseisen und Beton, die niemand je wieder entsorgt, sondern für immer im Boden bleiben.
Ich glaube, weder die Politiker, welche diesen Irrsinn mit allen Mitteln durchpeitschen wollen, noch die Linken und Grünen, die ja früher so vehement für die Natur waren, haben eine Ahnung, was sie unserem Land antun. Aber da es ja um viele Millionen geht, kann man sich etwa vorstellen, was ihre Meinung so radikal geändert hat.
