«Es geht darum, Chancen für alle zu erkennen»
Leserbrief
Der Stadtrat von Uster träumt von Gross-Uster und verprellt die Aussenwachten. Anders ist die schroffe Ablehnung der Volksinitiative «Zusammenführen, was zusammengehört» nicht zu erklären. Die Region ist als Ganzes zu betrachten und zu entwickeln. Auch aus raumplanerischer Sicht ist naheliegend und logisch, die zusammengehörenden Gebiete Greifensee, Nänikon und Werrikon zusammenzuführen. Damit werden optimale Voraussetzungen für die Entwicklung des gesamten Siedlungsraums geschaffen. Die Stadt Uster weist ideale Bedingungen für eine schrittweise Weiterentwicklung auf. Daneben werden als logische Zentren einerseits Schwerzenbach und Volketswil und andererseits Greifensee mit Nänikon und Werrikon als Einheiten identitätsstiftend weiterentwickelt. Damit werden optimale Voraussetzungen für die Entwicklung des gesamten Siedlungsraums geschaffen. Davon profitieren alle.
Der Stadtrat Uster argumentiert kleinkrämerisch, indem er ausschliesslich auf die Stadtgrenzen und nicht auf die Region als Ganzes fokussiert. Er schreibt, dass 2000 Arbeitsplätze und der Bahnhof Nänikon-Greifensee verloren gingen. Das ist falsch: Gar nichts geht verloren, weder Arbeitsplätze noch Bahnhöfe. Im Gegenteil würde die Region als Ganzes gestärkt und somit ihre Attraktivität gesteigert. Die drei Zentren Uster, Schwerzenbach und Volketswil sowie Greifensee mit Nänikon und Werrikon hätten je eine eigene Identität und je eine zukunftsfähige Grösse. Dank partnerschaftlicher Kooperation könnte sich diese Region zu einer der qualitativ hochstehenden des Kantons Zürich entwickeln.
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