Nein bei der Abstimmung zum Zeughausareal in Uster
Leserbrief
Die Stadt Uster plant ein Kulturzentrum auf dem Areal des alten Zeughauses, gleichzeitig mussten das Buchdruckmuseum und die Compagnie 1861 weichen, Institutionen, die doch wirklich auch Kultur bedeuten.
Nun baut man ein überdimensioniertes, teures Zentrum mit einem Saal für 700 Plätze. Ich kann mich nicht erinnern, wann unser Stadthofsaal so viele Menschen gesehen hat.
Auch für die Vereine von Uster wird die Benutzung dieser Kulturanlage wohl die finanziellen Mittel übersteigen.
Hat unsere Stadt Minderwertigkeitskomplexe, dass wir uns immer mit anderen Städten messen wollen? Bleiben wir doch die schöne, gemütliche Landstadt am Greifensee und bieten das an, was wir haben. Es wäre sicher auch möglich, einen Zweckbau aufzustellen, der den Anforderungen unserer Stadt dient und auch genügt. Ich zweifle auch an den 36,6 Millionen und warte schon jetzt auf die Nachtragskredite.
Ich werde am 9. Juni für unsere Stadt etwas Gutes tun und lege ein Nein in die Urne.
