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Das Open Air H2U sagt zweimal Ja zum Zeughaus

Das H2U Openair findet jedes Jahr auf dem Ustermer Zeughausareal statt. (Archiv)

Foto: Christian Merz

Das Open Air H2U sagt zweimal Ja zum Zeughaus

Leserbrief

Rolf Heckendorn

OK-Präsident H2U Openair, Uster

Im Jahr 2015 sind wir gestartet mit dem abenteuerlichen Projekt «H2U Openair Uster». In­zwischen hat sich der Anlass zu einer festen Grösse im Ustermer Veranstaltungskalender ent­wickelt. Wir freuen uns, jeweils am letzten Wochenende der Sommerferien während dreier Tage den wunderbaren Musikanlass «Musig – zmitzt in ­Uschter» auf die Beine und die Bühne zu stellen. Inzwischen dürfen wir an diesen drei Tagen über 7000 Gäste aus Uster und Umgebung begrüssen.

Das H2U hat von Beginn weg auf das Zeughausareal gesetzt und an dessen Zukunft geglaubt. Wir haben die Entwicklung des Areals vom verstaubten und ­verwaisten Niemandsland zur dynamischen und spannenden Zwischennutzung mitgemacht und mitgeprägt. Das H2U hat ­seinen Platz in jedem Jahr aufs Neue gefunden und sich den verändernden räumlichen Gegebenheiten angepasst.

Die Stadt und der Betriebsverein des Areals unterstützen uns immer sehr wohlwollend und gehen auf unsere Bedürfnisse und Wünsche ein. Für das nun kommende Projekt «Begegnungs- und Kulturzentrum Zeughausareal» wurden wir eingeladen, unsere Wünsche an die neue Gestaltung anzubringen. Damit die Zukunft des H2U auf dem Zeughausareal gesichert ist!

Wir freuen uns auf die zwei Neubauten und sehen schon die bunte Mischung von Grosskonzerten und Talentauftritten auf verschiedenen Bühnen, drinnen und draussen. Und auch während der Bauphase werden wir gute Ideen zur Überbrückung entwickeln. Heute habe ich in meinem Briefkasten einen Flyer vorgefunden, auf dem steht: «Der Zeughaus-Innenhof würde mit dem Neubau zugepflastert, und das H2U könnte nicht mehr durchgeführt werden.» Das ist die Aussage einer «bürgernahen Partei». Leider hat sich der Schreiber nie in die Nähe eines Dialogs mit den Bürgerinnen und Bürgern des Organisationskomitees des H2U begeben – seine Aussage ist schlichtweg falsch.

Wir vom H2U freuen uns auf den Neubau des Kultur- und Begegnungszentrums und die Weiterentwicklung des H2U innerhalb dieses lebendigen, neuen Lebensorts der Stadt. Deshalb sagen wir am 9. Juni zweimal Ja zum Zeughaus!

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