Leitungswechsel bei der Frauenklinik Züri Ost
Gemeinsame Gynäkologie
Ralf Joukhadar hat die gemeinsam von den Spitälern Männedorf und Uster betriebene Frauenklinik aufgebaut. Im Herbst wechselt er an ein Kantonspital.
Seit April 2025 werden die gynäkologischen und geburtshilflichen Abteilungen der Spitäler Männedorf und Uster unter einer gemeinsamen Leitung geführt. Ziel der Frauenklinik Züri Ost (FKZO) ist es, die regionale Versorgung zu stärken, medizinische Standards zu vereinheitlichen und fachliche Schwerpunkte gezielt auszubauen. In dieser Zeit wurden übergreifende Strukturen etabliert, ein gemeinsames Fachsymposium durchgeführt und die Fallzahlen stabil gehalten.
Nun stehen die nächsten Schritte an. Ralf Joukhadar, der den Aufbau der gemeinsamen Klinik erfolgreich geleitet hat, wird die FKZO diesen Herbst verlassen, um eine neue Position als Chefarzt eines Kantonsspitals anzutreten. Das schreiben die Spitäler Männedorf und Uster in einer gemeinsamen Mitteilung. Man bedauere den Entschluss, freue sich aber auch auf neue Impulse.
Martin Werthmüller, CEO des Spitals Uster, betont: «Die Frauenklinik Züri Ost steht auf einem soliden Fundament. Mit den bewährten Strukturen, einem starken Team und hoher fachlicher Kompetenz treten wir nun in die nächste Phase ein.» Künftig liege der Fokus auf der fachlichen Vertiefung und der Profilschärfung der beiden Standorte.
Die Suche nach einer neuen Leitung für die FKZO ist bereits gestartet. Man wolle einen reibungslosen Übergang sicherstellen. (tas)