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Zuerst ein Sieg, dann eine Niederlage

Laupen zwischen Triumph und Zähigkeit

Die Laupner NLA-Frauen überraschen die Serienmeisterinnen von Kloten-Dietlikon – gegen Red Ants Winterthur gibt es allerdings keine Punkte.

Laupens Vanessa Wetten blieb gegen Red Ants Winterthur (Larissa Oertle) ohne Skorerpunkt.

Foto: Robert Pfiffner

Laupen zwischen Triumph und Zähigkeit

Die Laupner NLA-Frauen überraschen die Serienmeisterinnen von Kloten-Dietlikon – gegen Red Ants Winterthur gibt es allerdings keine Punkte.

Für die NLA-Frauen des UHC Laupen gab es am Sonntag gegen Red Ants Winterthur eine ärgerliche 5:6-Niederlage. Goalie-Frau Pascale Mir meinte dazu hinterher: «Die Spiele gegen Red Ants sind immer zäh.»

Die Partie verlief über weite Strecken ausgeglichen. Die Oberländerinnen gingen zunächst zweimal 1:0 und 2:1 in Führung, musste aber jeweils den Ausgleich hinnehmen.

Eine fatale Schwächeperiode

Besonders bitter: 19 Sekunden vor der zweiten Drittelspause kassierte Laupen noch das 2:3. Dem nicht genug: Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich die Gastgeberinnen unsortiert und mussten innerhalb von 50 Sekunden zwei weitere Gegentreffer hinnehmen. Zwar kämpfte sich das Team in der Schlussphase nochmals auf 5:6 heran, zu mehr reichte es jedoch nicht.

Bereits tags zuvor hatten die Oberländerinnen jedoch für ein Ausrufezeichen gesorgt. Mit einem 5:2-Erfolg über Kloten-Dietlikon feierte Laupen einen überraschenden Sieg gegen die Serienmeisterinnen. Solche Erfolge sind rar – selbst in den Playoff-Viertelfinals der Saison 2023/2024 hatte Laupen dem grossen Favoriten zwar einiges abverlangt, die Serie letztlich aber 1:4 verloren.

Mut schöpfte Laupen aus dem starken Auftritt eine Woche zuvor im Cup-Halbfinal gegen Zug. Trotz der 2:5-Niederlage war für Stürmerin Vanessa Wetten klar: «Kloten-Dietlikon ist schlagbar.»

Entsprechend entwickelte sich eine offene Partie. Zweimal war es Andrea Wildermuth, die für Laupen traf und sich als Doppeltorschützin feiern liess, sodass es nach zwei Dritteln 2:2 stand. Ärgerlich aus Laupner Sicht blieb einzig das zwischenzeitliche 1:2, das man in eigener Überzahl kassierte. «In diesem Bereich müssen wir uns steigern», hielt Wetten fest.

Ein Schachzug, der sich auszahlte

Im Schlussabschnitt bündelten die favorisierten Unterländerinnen ihre Kräfte auf zwei Blöcke, während Laupen weiterhin mit drei Formationen agierte – ein Schachzug, der sich auszahlen sollte.

Zunächst brachte Tamara Fritschi die Gastgeberinnen in der 55. Minute erstmals in Führung. In der Schlussphase sorgten Vanessa Basler und Sina Rüdisühli mit ihren Treffern schliesslich für klare Verhältnisse und machten die Überraschung perfekt. «Wir wollten den Sieg mehr», freute sich Wetten.

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