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6:10 beim NLA-Zweiten

Laupen verschafft sich Respekt

Der UHC Laupen hielt gegen Zug lang gut mit und zeigte, was in ihm steckt. Am Ende setzten sich jedoch die Favoritinnen klar durch.

Auch Laupens Fiona Stemmler reihte sich gegen Zug unter die Torschützinnen. (Archiv)

Foto: Robert Pfiffner

Laupen verschafft sich Respekt

Der UHC Laupen hielt gegen Zug lange gut mit und zeigte, was in ihm steckt. Am Ende setzten sich jedoch die Favoritinnen klar durch.

Die NLA-Frauen des UHC Laupen müssen sich auch im zweiten Saisonduell gegen Zug United deutlich geschlagen geben. Das 6:10-Endresultat täuscht jedoch etwas über den tatsächlichen Spielverlauf hinweg.

Zwei Drittel lang hielten die Oberländerinnen nämlich gut mit – was auch Torfrau Pascal Mir bestätigte: «Wir haben 40 Minuten lang ein starkes Spiel gezeigt und auch offensiv unseren Job gemacht.»

Lediglich in der Effizienz im Abschluss war der Qualifikationszweite den Laupnerinnen überlegen. Besonders Topscorerin Julia Croneld zeigte sich im Slot eiskalt und nutzte ihre Chancen konsequent.

Gleich mehrfach vorgelegt

In der torreichen Partie legte Laupen mehrfach vor. Ein letztes Mal in der 35. Minute, als Annina Stoll zur 6:5-Führung traf. Doch auch darauf fanden die Zugerinnen eine Antwort: Denisa Ratajova glich tatsächlich zwei Sekunden vor der Sirene des Mitteldrittels aus – ein Wirkungstreffer kurz vor der Pause.

Das Schlussdrittel nutzte der Laupner Staff mit Blick auf die anstehenden Playoff-Viertelfinals für einige taktische Experimente. «Das hat nicht so geklappt», sagt Mir selbstkritisch. Grund zur Sorge bestehe jedoch keiner. «Wenn wir so auftreten wie in den ersten beiden Abschnitten, wird es nicht so eindeutig aussehen», ist sie überzeugt.

In den Viertelfinals (best of 7) treffen die Oberländerinnen nun auf Serienmeister Kloten-Dietlikon, der die Qualifikation auf Rang drei abschloss. Die Unterländerinnen hatten Laupen bereits in der Saison 2023/2024 als Gegner ausgewählt und sich damals nach anfänglichen Mühen mit 4:1 Siegen in der Serie durchgesetzt.

Ein Selbstläufer dürfte es für Kloten-Dietlikon aber auch diesmal nicht werden – zumal der letzte Vergleich Mitte Januar an den Qualifikationssechsten aus Laupen ging.

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