«Kiwitt, kommt alle mit» – ein Märchen zum Mitwandern in Uster
Immersives Stationentheater
Vor über 90 Jahren schrieb die deutsche Philosophin Hannah Arendt im Pariser Exil ein Märchen, das jahrzehntelang unentdeckt blieb. Nun wird es im Park der Villa Grunholzer in Zusammenarbeit mit dem Central Uster als Theater aufgeführt.
Während in Deutschland das NS-Regime wütete, schrieb Hannah Arendt, die bekannte deutsche Philosophin und Publizistin mit jüdischer Herkunft, im Pariser Exil ein zauberhaftes Märchen, das den düsteren Zeiten trotzte. Das Stück «Die weisen Tiere» wird am 29. August als Theater im Park der Villa Grunholzer in Co-Produktion mit dem Central Uster uraufgeführt. Erstmals arbeiten die beiden Kulturinstitutionen zusammen und inszenieren den Stoff als «immersives Stationentheater».
Nur für Kinder?
Mit dem Titel «Kiwitt, kommt alle mit: Mit Hannah Arendt zu den weisen Tieren» findet das Märchen nun nach über 90 Jahren seinen Weg ins Oberland. Dabei wandert das Publikum durch den Park, begegnet den Märchenfiguren und wird selbst Teil der abenteuerlichen Reise. Empfohlen wird das Stück für Kinder ab dem Alter von sechs Jahren, da es aber nicht stört, wenn man unterwegs eine Pause einlegt, geht es auch mit jüngeren Kindern.

