Momos und gute Taten: Die Lhasa Boys gehören am Albanifest zum Inventar
Momos verkaufen, traditionelle Tänze aufführen – das macht der Verein Lhasa Boys mit Wurzeln im Tösstal seit 50 Jahren am Albanifest. Doch dahinter steckt wesentlich mehr, als man zunächst denkt.
Angefangen hat alles mit Fussball. Mehrere junge Tibeter – die meisten aus Rikon und Oetwil am See – taten sich Ende der 1960er Jahre zu einer Mannschaft zusammen, um am Grümpelturnier in Zell anzutreten.
In Anlehnung an die tibetische Hauptstadt gaben sie sich den Namen Lhasa Boys. «Mein Schwiegervater und der Onkel meiner Frau waren Teil davon», erzählt Jampa Samdho an einem lauen Sommermorgen auf seinem Balkon in Turbenthal, im Schatten der traditionellen farbigen Gebetsfahnen.
Heute ist Samdho Präsident des Vereins. Trotz dem noch immer gleichen Namen wird bei den Lhasa Boys mittlerweile nicht mehr getschuttet – sondern gekocht.

