«The Peacemakers»: Er will ein Zeichen für den Frieden setzen
Mit einem Konzert will Dirigent David Haladjian ein Zeichen für den Frieden setzen. Die Lieder würdigen die vielen Menschen, die sich für eine bessere Welt eingesetzt haben. So will Haladjian die Menschen «aufrütteln».
In Zeiten von Gräueltaten gaben sie Bedürftigen Hoffnung: Menschen wie Anne Frank, Martin Luther King und Nelson Mandela haben die Menschheitsgeschichte entscheidend mitgeprägt, indem sie mit ihren Worten und Taten stets für Gerechtigkeit und Frieden eingestanden sind.
Das Chormusikstück «The Peacemakers» gedenkt dieser Friedensstifter und zitiert sie auch, so wie weitere Persönlichkeiten, etwa den Dalai Lama oder Mutter Teresa. Zudem werden Passagen aus der Bibel und dem Koran gesungen. Karl Jenkins komponierte das Stück 2011.
Der Waliser ist in der Szene der klassischen Musik für seine Verspieltheit bekannt. So scheut er sich nicht, Stile zu mischen. Doch Jenkins hat auch ein Händchen dafür, mit seinen Kompositionen ein Zeichen für den Frieden zu setzen. Eines seiner bekanntesten Werke ist «The Armed Man: A Mass for Peace», ein Antikriegsstück, das den Opfern des Kosovo-Kriegs gewidmet ist. So ist auch «The Peacemakers» als frohe Botschaft in Zeiten der Grausamkeit zu verstehen.
