Kultur wird in Uster im Diskurs gefördert – und mit zusätzlichem Geld
Neuer Kulturhotspot?
Es scheint, als stünden die Kultursterne für die drittgrösste Stadt im Kanton genau richtig, denn in Uster tut sich einiges. Und es gibt sogar noch Geld für mehr.
Es klingt so plakativ und unkreativ – für manche könnte es sogar wie ein Gottkomplex wirken: Uster soll zu einem Kulturhotspot werden. Nachdem die Stimmbevölkerung im letzten Sommer ein klares Ja zum Kulturzentrum auf dem Zeughausareal gegeben hat, steht fest, dass nicht nur die Regierung an diesen Traum glaubt, sondern auch die Ustermerinnen und Ustermer. Doch es reicht eben nicht, einfach nur davon zu träumen. Es muss etwas geschehen.
Die Stadt Uster, die eine eigene Kulturstelle hat und dementsprechend auch ein Budget für Kulturförderung, veranstaltet jährlich das Kulturgelage, das schon seit 2013 existiert.
Dort debattieren Vertreterinnen und Vertreter aus Kultur, Politik, Wirtschaft und Bildung zu Fragen der Kultur- und Stadtentwicklung. «Das ist ein wichtiges Format, damit wir Menschen aus verschiedenen Sparten und mit unterschiedlichen Perspektiven zusammenbringen können. So fühlen wir den Puls der Stadt», sagt Christian Zwinggi, Ustermer Kulturbeauftragter und Leiter der Abteilung Präsidiales.

