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Kultur

Dieser Filmemacher aus Wetzikon schreibt Geschichte

Wann ist Gewalt legitim? Dieser Frage geht Christian Labhart in seinem Dokumentarfilm «Suspekt» nach.

Dieser Filmemacher aus Wetzikon schreibt Geschichte

Premiere mit Prominenten

Christian Labhart lässt in seinem neuesten Film den umstrittenen Strafverteidiger Bernard Rambert zu Wort kommen. Der Wetziker erzählt, was ihn am «Terroristenanwalt» fasziniert.

Mit «Suspekt» hat der Wetziker Regisseur Christian Labhart einen Dokumentarfilm über einen der umstrittensten Strafverteidiger der Schweiz gedreht. Ein Stück Zeitgeschichte sozusagen. Denn der mittlerweile 78-jährige Anwalt Bernard Rambert hat während 50 Jahren namhafte Klienten verteidigt, die selber Geschichte schrieben: darunter Marco Camenisch, Petra Krause, Christian Möller. Rambert hat immer Menschen verteidigt, die im Graubereich der Justiz agierten.

Sie alle waren politisch links motivierte Aktivisten, die als Kriminelle verfolgt wurden, da sie vor gewalttätigen Mitteln nicht zurückgeschreckt sind. Deswegen wurde der Strafverteidiger Rambert oft auch der «Rote Beni» genannt oder sogar als «Terroristenanwalt» betitelt. Auch der Bankräuber und Ausbrecherkönig Walter Stürm zählte zu seinen Klienten – und aktuell Brian Keller, der dreieinhalb Jahre in Isolationshaft gehalten wurde.

Vom angstfreien Anteil fasziniert

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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