Diese Headliner rocken am H2U-Jubiläumsfestival in Uster
Musik im Sommer
Die Bands Mando Diao, Pegasus und Black Sea Dahu spielen im Jubiläumsjahr am H2U-Festival. Pegasus wird in Uster einen ihrer letzten Auftritte in der aktuellen Besetzung haben.
Das Open Air H2U in Uster feiert dieses Jahr seinen 10. Geburtstag. Passend zu den Feierlichkeiten werden drei hochkarätige Bands diesen Sommer das Zeughausareal beschallen: Mando Diao, Pegasus und Black Sea Dahu.
Zum Auftakt am Freitagabend lassen die Organisatoren dieses Jahr die schwedische Band Mando Diao einfliegen. Es sei der einzige Auftritt der Band im Festivalsommer 2025 in der Schweiz, gibt das Team des H2U in einer Medienmitteilung bekannt.
Bekannt wurde Mando Diao mit dem Song «Dance with Somebody». Obwohl dieser schon vor 26 Jahren produziert worden ist, bleibt er auch heute noch als Ohrwurm hängen.
Mando Diao wurde Ende der 1990er Jahre mit ihrer griffigen Mischung aus Garagen-Rock, Brit-Pop und zahlreichen anderen Einflüssen zur international bekannten Rockgruppe.
Speziell an Mando Diao ist, dass alle Bandmitglieder alle Instrumente spielen können. Somit formieren sie sich bei jedem Song wieder neu.
In ihrer Karriere haben sie über 1500 Konzerte in mehr als 30 Ländern gespielt und waren Headliner auf grossen Festivals rund um den Globus. Ihre Musikvideos sind zu viralen Phänomenen geworden.
In dieser Formation zum letzten Mal in Uster
Am Samstagabend wird Pegasus die Bühne rocken. «Die Band ist der lebende Beweis dafür, dass man auch in einem Land mit neun Millionen Einwohnern ein musikalischer Überflieger sein kann», schreibt das OK des Festivals auf der H2U-Website.
Die vier Schweizer aus Biel haben geschafft, was vielen Landsleuten verwehrt geblieben ist: zahlreiche Preise, obere Podestplätze in Radio und Charts und eine eigene Unplugged-Show im Zürcher Hallenstadion.
Sie verkörpern den klassischen, urbanen Middle-of-the-Road-Pop: mal klassisch, mal elektronisch, mal opulent.
Das Konzert in Uster wird jedoch eines ihrer letzten sein in der aktuellen Formation. Denn nach mehr als 20 gemeinsamen Jahren verlassen Bassist Gabriel Spahni und Gitarrist Simon Spahr die Bieler Band auf Ende 2025. Sänger Noah Veraguth und Drummer Stefan Brenner wollen danach weitermachen und die Gruppe neu aufstellen.
Von gebrochenen Herzen
Der Song «How Much Can a Heart Break» von Frontmann Veraguth könnte eine Anspielung auf die bevorstehende Trennung sein. Er wurde zwar schon im letzten Herbst produziert, handelt aber von Trennungsschmerz und Seelenmenschen, die man sehr ungern verliert.
Black Sea Dahu rundet das Festival am Sonntag, dem Familientag, ab. Dabei spielt das Jubiläum eine wichtige Rolle: Die Band hatte vor zehn Jahren mit ihrem Auftritt das allererste Konzert auf der Bühne des Ustermer Festivals gespielt. Damals zwar noch unter dem Bandnamen Josh und als Vorband von Stiller Has.
Fulminanter Abschluss
«Nun freuen wir uns riesig, dass Black Sea Dahu den fulminanten Schlusspunkt der 10-Jahr-Jubiläumsausgabe des H2U setzen wird», sagt das Team des Festivals.
Black Sea Dahu rockt die Bühnen auch jenseits der Schweizer Grenzen. Die Indie-Folk-Gruppe aus Zürich wird das Publikum mit ihren Gitarrenmelodien, luftigen Harmonien und melancholischen Texten berühren.
Gestützt durch die tiefe Stimme von Frontfrau Janine Cathrein aus Egg und das Streichorchester Amour sur Mars, wird die Band dem Publikum in Uster einen runden Abschluss bescheren. Die Jubiläumsausgabe des Open-Air-Festivals in Uster wird vom 15. bis 17. August stattfinden. Weitere Acts werden in den kommenden Monaten bekannt gegeben.
Das Reeds-Festival in Pfäffikon hat erste Acts publiziert
Auch das zweite grosse Festival der Region hat die ersten Stars ihres Line-ups schon bekannt gegeben. Den Auftakt am Reggae-Festival in Pfäffikon am See macht Dub FX featuring Mr. Woodnote: Benjamin Stanford ist eine One-Man-Show aus Melbourne. Er startete als Strassenkünstler und arbeitet mit Loop-Geräten, die seine Stimme auf unglaubliche Weise manipulieren und eine vielschichtige Klanglandschaft erzeugen.
Am Sonntag wird Salatiel auftreten. Der Pianist, Drummer, Sänger und Songwriter aus Kamerun sei heute einer der bekanntesten afrikanischen Künstler und Produzenten seiner Generation, schreiben die Macher des Festivals auf ihrer Website.
Auch der Sänger und Produzent Stonebwoy aus Ghana wird am Sonntag über die Bühne grooven. Sein Werk umfasst Afrobeats, Dancehall und Reggae. Als innovativer Künstler hat sich Stonebwoy schon weltweite Anerkennung für seinen unverwechselbaren Sound und seine kraftvollen Darbietungen erworben. Das Festival findet vom 18. bis 20. Juli statt. (eru)
