Wie das Chelleländer Jodelchörli aus Bauma Tradition verjüngt
Tösstaler Chor wird 75
Das Chelleländer Jodelchörli feiert heuer seinen 75. Geburtstag. Sein Erfolgsrezept scheint ausgerechnet in der guten Balance von urchig und modern zu liegen. Und doch steht auch der Traditionsverein vor Herausforderungen.
Auf den ersten Blick wirkt das Chelleländer Jodelchörli ein bisschen wie eine Zeitkapsel: Noch immer treten die Jodlerinnen und Jodler im «Berner Mutz» – einer samtenen Trachtenjacke – auf. Und noch immer stehen der Zusammenhalt und die Pflege der Tradition im Mittelpunkt.
Ist die Konstanz sein Erfolgsrezept? Immerhin kann der Verein, dereinst von einer «sangesfreudigen» Truppe aus einer Frau und zehn Männern gegründet, dieses Jahr seinen 75. Geburtstag feiern. «Die Tradition gibt Halt und verbindet», bestätigt Roger Pfammatter, seit 2019 Präsident des Vereins.
Im Fall des Jodelchörli ist das die Berner Tradition. Denn es waren Jodelbegeisterte mit Wurzeln im Kanton Bern, die den Chor 1950 gründeten.

