Die Regisseurin nahm den Sängern die Schuhe weg
Zeller Chortheater spielt Oper «Der Mond»
Das Zeller Chortheater widmet sich einer selten gespielten Oper von Carl Orff, dem Werk «Der Mond». Das «kleine Welttheater» handelt vom Besitzstreben und Nicht-loslassen-Können.
Fantastisches, Mysteriöses und Absurdes schwingt mit, wenn das Zeller Chortheater auf die Bühne kommt. In seinen ausverkauften Superheldenmusicals oder lokalen Adaptionen von Klassikern wie der «Zauberflöte» («Zellerflöte») werden grosse Emotionen beschworen. So auch in Carl Orffs «Der Mond», der Mitte November im Rikoner Singsaal Hirsgarten aufgeführt wird.
Nichts weniger als «ein kleines Welttheater» verspricht die Regisseurin Charlotte Joss. Das Bühnenbild und die Kostüme hat sie entworfen, mit tatkräftiger Unterstützung ihrer Tochter Sarah Deissler, die unter anderem die Masken beisteuert. Sohn Kilian Deissler hat wie üblich die musikalische Leitung übernommen und spielt einige Instrumente selbst. Für diese Inszenierung hat er sogar Zither gelernt.

