Er drehte einen Nanny-Thriller in L.A.
Filmproduzent zwischen Los Angeles und Dübendorf
Der Dübendorfer Remo Pini lernte das Filmemachen in den USA. Jetzt wünscht er sich ein Studio auf dem Militärflugplatz – und dass die Schweizer Filmförderung etwas mutiger wird.
Wer das Video mit Arbeitsproben auf der Startseite der Filmproduktionsfirma Grey Eminence anschaut, sieht eine Mischung aus erotischen Szenen mit knapp bekleideten Frauen, Alkohol, Schusswaffen, Gangstern und einer Reminiszenz an die Liebesszene im Filmklassiker «Titanic» erinnert.
Beim ersten Anruf weilt Remo Pini – einer der zwei Köpfe hinter den grauen Eminenzen – in Cannes am Filmfestival und kann nur kurz telefonieren. Der Dübendorfer ist mit seiner Filmproduktionsfirma vor allem zum Netzwerken dort.
«Direkte Deals schliessen wir da aber kaum ab», sagt er, die Projekte entwickelten sich meistens langsam. Es gehe vor allem darum, Menschen für eine mögliche Zusammenarbeit kennenzulernen.
