Beim Velo-Kino in Nänikon kommt der Strom von Muskelkraft statt aus der Steckdose
Nachhaltigkeitswochen in Uster
An diesem Kinoabend wurde Velo gefahren, statt Popcorn gegessen. Nicht nur die Profis traten in die Pedale, auch das Publikum wollte unbedingt Teil dieses Ereignisses sein.
Man könnte meinen, es sei schwierig, Menschen zum Sport zu animieren, während sie sich doch gemütlich einen Film anschauen könnten. Doch das Publikum am Velo-Kino in Nänikon bewies das Gegenteil: Ein solches Erlebnis wollte sich niemand entgehen lassen.
Im Rahmen der Nachhaltigkeitswochen in Uster fand dieses Wochenende in der Zirkusfabrik Filacro in Nänikon das Velo-Kino statt, ein Kinoerlebnis der anderen Art. Dafür schlossen sich Köpfe aus verschiedenen Kultureinrichtungen zusammen – der Zirkus Filacro, Transition Uster, das Kulturcafé Gleis 1 und der Radfahrer-Verein Uster (RVU) – und setzten ein klares Zeichen: Strom ist nicht selbstverständlich.
Das Konzept des Velo-Kinos ist simpel. Der Strom, der für Beamer und Musikanlage gebraucht wird, muss vom Trampeln in die Pedalen, und somit nachhaltig, erzeugt werden.
