Schnell und dreckig – so tönt’s im Dübendorfer Untergrund
An die Gitarren, fertig, los!
Ein Besuch im Übungsraum der Dübendorfer Punkband Fräeser zeigt: Manchmal muss man sich eben von gewissen Vorurteilen verabschieden.
Okay, wir haben ein paar leere Bierflaschen, Equipment, das sich bis unter die Decke türmt, einen XXL-Kabelsalat, einen halbnackten Schlagzeuger, der sich warmspielt. Aber irgendwas fehlt… ja genau: Es liegt weder Abfall rum, noch ist der typische Übungsraumgeruch aus Schweiss und verschütteten Alkoholika wahrnehmbar.
Und wer giesst eigentlich diese prächtig gedeihende Topfpflanze?
Hier, im ersten Stock eines Zweckbaus in einem Dübendorfer Gewerbegebiet, macht das Rock-’n’-Roll-Klischee des versifften Proberaums erst mal Pause. Und so kann man sich auf eines der Sofas setzen, ohne gleich an seine letzte Hepatitis-Impfung denken zu müssen.

