Keine Bewerbung Dübendorfer Kunstschaffender
Weil die Dübendorfer Kunstschaffenden kein Interesse zeigten am städtischen Atelier, dürfen sich nun auch nationale und internationale Künstler bewerben. Daniel Schmid, der Verantwortliche für das Atelierstipendium, findet das gar nicht mal so schlimm.
Herr Schmid*, für das Dübendorfer Kunstatelier sind keine Bewerbungen von lokalen Kunstschaffenden eingegangen, wie erklären Sie sich das?
Daniel Schmid: Ich denke, mittlerweile haben wir einfach alle Dübendorfer Kunstschaffenden erreicht, die sich für das Atelier interessieren könnten.
Bedauern Sie das?
Das Atelierstipendium sollte jedes zweite Jahr exklusiv an Dübendorfer Künstlerinnen oder Künstler vergeben werden; Vertreterinnen und Vertreter der hiesigen Kunstszene waren mit diesem Vorschlag an uns herangetreten. Die Grundidee ist gut, aber zuletzt gab es immer weniger Interessierte. Das gilt es so zu akzeptieren.
Ich finde es toll, wenn wir nationale oder internationale Kunstschaffende im Atelier haben.
