Die ersten Inhaftierten ziehen ins modernisierte Gefängnis Pfäffikon ein
Sanierung beendet
Das bald 50-jährige Gefängnis Pfäffikon wurde baulich auf den neuesten Stand gebracht. Nun können bedeutend mehr gefährliche Inhaftierte betreut werden als bisher.
Etwa nach 30 Jahren Nutzung, sagt man beim Bund, genügt ein Gefängnis den Anforderungen des Strafvollzugs nicht mehr und muss modernisiert werden. Beim Gefängnis Pfäffikon waren es gar 45 Jahre, als man Ende 2023 die Türen der dortigen Einrichtung an der Hörnlistrasse schloss und die ganze sogenannte Bezirksanlage, in der auch noch andere Stellen wie das Bezirksgericht untergebracht sind, in eine grosse Baustelle verwandelte.
Nun, nach zweieinhalb Jahren, ist die «Teilinstandsetzung», wie das Bauvorhaben offiziell heisst, abgeschlossen. Und Pfäffikon hat mit der 25-Millionen-Franken-Investition fast so etwas wie ein neues Gefängnis erhalten. «Ein moderner, sicherer, professioneller Betrieb», wie es Nathalie Dorn, Direktorin der Untersuchungsgefängnisse Zürich, an der Eröffnung formulierte.

