Justiz

Der dritte Mann

Polizei sucht Schläger von Effretikon

Zwei von drei Männern, die einen 42-Jährigen am Bahnhof Effretikon verprügelt hatten, sind verhaftet. Den dritten Schläger sucht die Polizei noch immer – und droht mit unverpixelten Bildern.

Bahnhofstrasse 21 in Effretikon: Hier kam es am 31. August 2025 zum tätlichen Angriff.

Foto: Simon Grässle

Polizei sucht Schläger von Effretikon

Der dritte Mann

Zwei von drei Männern, die einen 42-Jährigen am Bahnhof Effretikon verprügelt hatten, sind verhaftet. Den dritten Schläger sucht die Polizei noch immer – und droht mit unverpixelten Bildern.

Der Vorfall liegt schon etwas länger zurück: Am 31. August 2025, einem Sonntagmorgen, war es nach 6 Uhr zu einem tätlichen Angriff im Zentrum von Effretikon gekommen.

Drei Männer hatten einen 42-Jährigen vom Bahnhof Effretikon her verfolgt. Vor der Geschäftsstelle der Raiffeisenbank holten sie ihr Opfer ein und traktierten es mit Faustschlägen. Nachdem der Mann zu Boden gestürzt war, traten die Tatverdächtigen mehrfach gegen dessen Körper und Kopf und verletzten ihn dabei.

Im Zuge der bisherigen Ermittlungen der Kantonspolizei Zürich in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft I für schwere Gewaltkriminalität sowie der Jugendanwaltschaft See/Oberland konnten zwei tatverdächtige Männer identifiziert und verhaftet werden: ein zur Tatzeit 21-jähriger Afghane und ein 17-jähriger Schweizer.

Bildmaterial des dritten Verdächtigen

Von einem dritten Tatverdächtigen konnte Bildmaterial gesichert werden. Allerdings führten die Ermittlungen bislang nicht zu dessen Identifizierung. Die Kantonspolizei sucht deshalb Zeugen des Vorfalls vom 31. August. Sollten bis zum 12. Mai 2026 keine Hinweise eingehen, die zur Identifizierung des Tatverdächtigen führen, oder stellt sich dieser nicht selbst, wird die Kantonspolizei unverpixelte Bilder des Tatverdächtigen veröffentlichen.

Personen, die Angaben zum Vorfall oder zum Tatverdächtigen machen können, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich, Telefon 058 648 48 48, in Verbindung zu setzen. 

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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