Pneustecher gefasst und bestraft
Mann verurteilt
Ein Mann hat im Glattal mehrere Reifen zerstochen. Dafür wird er nun zur Kasse gebeten.
Sein Auto mit aufgeschlitzten Reifen und damit in einem nicht mehr fahrbaren Zustand vorzufinden, ist äusserst ärgerlich. Und der Ärger wird noch grösser, wenn man weiss, dass die Verursacher solcher Beschädigungen kaum je eruiert werden.
Zwei Autos beschädigt
Der Fall, den die regionale Staatsanwaltschaft kürzlich mit einem Strafbefehl abhandelte, ist deshalb umso spezieller. Denn für einmal war der Pneustecher – wenn auch auf nicht bekannt gegebene Art – gefasst und zur Verantwortung gezogen worden.
Der Mann hatte an einem Maiabend im Jahr 2025 in Greifensee und Schwerzenbach zugeschlagen. Am einen Ort hatte er mit einem Messer mehrere Reifen eines BMW aufgeschlitzt, am anderen Ort mussten die Pneus eines Mercedes-Benz dran glauben. An den Autos entstand ein Schaden von total 1200 Franken. Zum Motiv sind im Strafbefehl keine Informationen zu finden.
Busse und bedingte Geldstrafe
Der Täter wurde wegen mehrfacher Sachbeschädigung verurteilt. Er erhielt eine bedingte Geldstrafe von 15 Tagessätzen à 70 Franken; dies als Zusatzstrafe zu einer erst Monate zuvor erhaltenen Strafe.
Zahlen muss der heute 59-Jährige eine zusätzlich ausgesprochene Busse von 300 Franken. Im Weiteren hat er Verfahrenskosten von 800 Franken zu übernehmen. Und zu diesen 1100 Franken kommen schliesslich noch fast 700 Franken hinzu, die der Pneustecher einem der beiden Fahrzeugbesitzer überweisen muss.
