Oberländer hantierte in Spitalkühlraum an Leiche herum
Aussergewöhnlicher Fall
Bizarr und rätselhaft präsentiert sich ein Fall, für den ein Mann aus dem Oberland in einem Zürcher Spital sorgte. Im Zentrum des Ereignisses: die Leiche einer Patientin.
In der Pathologie-Abteilung eines Spitals untersuchen speziell ausgebildete Mediziner einen Teil der im Krankenhaus verstorbenen Patienten. Dabei wird vor allem mit Gewebeproben der Toten gearbeitet, ab und zu kommt es auch mal zu einer Obduktion. Das Ziel dabei: herausfinden, was zum Tod des Menschen geführt hat, und daraus Präventions- und Behandlungsmöglichkeiten ableiten.
Solche Pathologie-Abteilungen sind für diejenigen, die nicht direkt dort arbeiten, ein Tabu-Ort. Einerseits, weil die dort aufbewahrten Leichname sie in der Regel nur schon aus ethischen Gründen absolut nichts angehen. Andererseits, weil man – anders als etwa auf einer Bettenstation des Spitals – dort auch nicht einfach hineinspazieren kann.

