Den privaten Autokauf von der Gemeinde finanzieren lassen
Verwaltungsangestellter verurteilt
Ein leitender Mitarbeiter einer Oberländer Gemeinde hat sich beim privaten Erwerb eines Wagens an staatlichen Geldern bedient. Dafür wurde er jetzt verurteilt.
Es ist ein ungewöhnlicher und im Detail nicht ganz einfach nachzuvollziehender Fall, den die regionale Staatsanwaltschaft kürzlich per Strafbefehl abschloss. Ein leitender Mitarbeiter auf einer Gemeindeverwaltung im Zürcher Oberland hatte im Jahr 2024 privat ein Auto gekauft.
Rechnung gefälscht
Für den Kauf bei einem grossen Händler in der Region erhielt er eine Rechnung. Grob zusammengefasst, bastelte der Mann danach mit Angaben aus dieser Rechnung sowie mit Angaben aus von der Gemeinde früher beispielsweise für Reparaturen an Gemeindefahrzeugen bezahlten Rechnungen ein neues Dokument. «Dabei führte er insbesondere die Gemeinde statt seiner als Rechnungsempfängerin aus», heisst es im Strafbefehl.

