Trotz KI suchen viele nach einer persönlichen Rechtsberatung
Rechtsauskunftsstelle Zürcher Oberland
Braucht es in Zeiten künstlicher Intelligenz noch so etwas Altmodisches wie ein Auskunftsbüro? «Ja», sagt man bei der Rechtsauskunftsstelle Zürcher Oberland, wo Fälle fast so schnell gelöst werden wie durch KI – aber korrekt.
Peter Muster hat seinen Job entnervt gekündigt. Noch immer wartet er auf die beiden letzten Löhne, eine saubere Schlussabrechnung ist natürlich auch noch nicht da, und ans Arbeitszeugnis, um das er den Chef bereits viermal erfolglos gebeten hat, will er schon gar nicht mehr denken.
Was nun? Peter Muster, der in Wirklichkeit nicht so heisst, könnte sich im Internet schlaumachen. Vielleicht sogar die künstliche Intelligenz (KI) nach einer pfannenfertigen Lösung fragen. Oder zu einem Rechtsanwalt gehen. Die selbständige Sucherei im Internet ist in der Regel mit recht viel Zeit und Unsicherheit verbunden, der Weg zum Anwalt wird definitiv teuer.
Also geht Muster zur Rechtsauskunftsstelle Zürcher Oberland (RZO) in Wetzikon. Dort hört man sich seine Geschichte an, schreibt keine Stunde danach in Musters Namen seinem Chef und droht ihm die Betreibung wegen der ausstehenden Saläre an. Zwei Wochen später ist die leidige Angelegenheit bereinigt.
