Hohe Rechnung wegen Gülle, die in Bach floss
Oberländer verurteilt
Ein Oberländer Bauer hat durch das unvorsichtige Ausbringen von Gülle eine Bachverschmutzung verursacht. Das kostet ihn wegen einer Vorstrafe nun viel Geld.
Die Güllegrube seines Bauernhofs im Bezirk Pfäffikon war voll, und so entschloss sich ein Mann diesen Frühling, am frühen Morgen einen Teil der Flüssigkeit abzubauen. Er legte einen Schlauch in die Grube und beförderte über diese Leitung die Gülle in eine Wiese, wie in einem kürzlich von der regionalen Staatsanwaltschaft erlassenen Strafbefehl geschildert wird.
Über Drainage in ein Gewässer gelangt
Nur: Genau am Ende des Schlauchs, wo die braune Masse raussprudelte, befand sich in der Erde eine Drainageleitung. Das ist eine perforierte Leitung, die in den Boden sickerndes Wasser aufnimmt und in der Regel ins lokale Entwässerungssystem führt.
