Vergewaltigung nach Wetziker Chilbi: Staatsanwalt fordert Verwahrung
Bezirksgericht Hinwil
Zwei Frauen hat ein junger Rumäne vergewaltigt, eine davon in Wetzikon. Der Staatsanwalt spricht von «ausserordentlich schweren Delikten» und verlangt eine drakonische Strafe.
Die Chilbi Wetzikon ist im Zürcher Oberland immer ein grosses Thema. Im Jahr 2022 war es jedoch nicht der viel besuchte Anlass selbst, der für Gesprächsstoff sorgte, sondern das, was danach passierte: Eine damals 23-Jährige war auf dem Heimweg gegen 2 Uhr vergewaltigt worden.
Die Frau war zu Fuss Richtung Grüt unterwegs, als sie von einem Mann von hinten gegen den Kopf geschlagen und in eine an die Strasse angrenzende Wiese geworfen wurde. Dort traktierte der Unbekannte sie weiter mit Faustschlägen und sagte gemäss der später zu dem Fall erstellten Anklageschrift, «dass sie still sein solle, sonst würde er sie umbringen, und er wolle sie nur ficken».
Danach kam es zu zwei massiven sexuellen Übergriffen und einer Vergewaltigung. Nachdem zufällig drei Passanten an der Wiese vorbeigekommen waren, liess der Angreifer von seinem Opfer ab und flüchtete. Die Frau hatte bei der Tat erhebliche Kopfverletzungen erlitten.
