Ein Mann aus Dübendorf ruft an einem Tag 110 Mal die Polizei an
Wegen Telefonterror verurteilt
Die Notrufzentrale der Kantonspolizei ist von einem Dübendorfer über Monate hinweg mit Anrufen genervt worden. Dafür schickt der Staatsanwalt den Mann nun in eine Therapie.
Zu verschiedensten Uhrzeiten, teilweise auch mitten in der Nacht, meldete sich ein Dübendorfer über die Nummer 117 und die internationale Notrufnummer 112 auf der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich. Und das in einer Intensität sondergleichen: einmal 38 Mal innert 35 Minuten, einmal an einem Tag 110 Mal. Über 400 Handy-Anrufe kamen so zwischen Januar und Oktober 2024 zusammen, wie in einem kürzlich von der regionalen Staatsanwaltschaft zu diesem Fall erlassenen Strafbefehl zu entnehmen ist.
Erfundenen Verbrennungsunfall gemeldet
Die Anrufserie erfolgte «ohne objektiv nachvollziehbaren Grund». So legte der Mann manchmal einfach nach ein paar Sekunden wortlos auf. Oder er begann zu reden und tat dabei «seinen Unmut gegenüber der UBS kund», wie es im Strafbefehl geschildert wird.
