Exhibitionist entblösste sich in S-Bahn bei Uster
Afghane verurteilt
Einen speziellen Ort für seine Aktivitäten hat sich ein Exhibitionist ausgesucht: die S-Bahn im Oberland. Doch er wurde eruiert und erhielt nun eine Busse.
Exhibitionisten sind meistens in der Öffentlichkeit unterwegs. Dass sie dabei ihr Verlangen auch in einem öffentlichen Verkehrsmittel ausleben, ist jedoch sehr ungewöhnlich – aber tatsächlich so passiert in Uster, wie in einem kürzlich von der regionalen Staatsanwaltschaft erlassenen Strafbefehl nachzulesen ist.
Im Zwischendeck die Hose geöffnet
Tatort war die S-Bahn 15. Der Zug war am frühen Abend eines Tages Anfang April Richtung Rapperswil unterwegs. Kurz nach der Abfahrt in Uster nach Wetzikon kam es dann zu einem Zwischenfall.
Ein Afghane, der laut Strafbefehl in Zürich in die Bahn eingestiegen war, «entblösste in einem Abteil der zweiten Klasse im Zwischendeck seinen erigierten Penis durch den extra dafür geöffneten Hosenschlitz». Und dies direkt bei einer Frau, welche neben ihm sass.
800 Franken Kosten
Ob der Mann noch im Zug angehalten oder später eruiert werden konnte, geht aus dem Strafbefehl nicht hervor. Jedenfalls konnte er zur Rechenschaft gezogen werden.
Die Staatsanwaltschaft verurteilte ihn wegen Exhibitionismus zu einer Busse von 400 Franken. Zu diesem Betrag kommen noch Verfahrenskosten in derselben Höhe.
Der 26-jährige Afghane habe im Zug bei der Fahrt durchs Oberland sein Geschlechtsteil nicht nur der Passagierin neben ihm, sondern auch weiteren Reisenden zur Schau gestellt. Und das allein «zu seiner eigenen sexuellen Befriedigung», wird im Urteil festgehalten.
