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Justiz

Raserfahrt im Ferrari bringt 20-Jährigen ins Gefängnis

Er mietete einen Ferrari und fuhr damit im Oberland herum - allerdings viel, viel zu schnell. Darum verurteilte ihn nun das Gericht in Pfäffikon.

Raserfahrt im Ferrari bringt 20-Jährigen ins Gefängnis

Bezirksgericht Pfäffikon

Als er mit seinem Traumauto im Oberland unterwegs war, vergass er alles – vor allem die Tempovorschriften. Dafür fasste ein blutjunger Automobilist nun eine teilbedingte Freiheitsstrafe.

«Sie sind ziemlich krass in der Gegend herumgefahren», sagte die vorsitzende Richterin zum 20-jährigen Mann, der sich vor ein paar Tagen vor dem Bezirksgericht Pfäffikon verantworten musste. Was «ziemlich krass» heisst, zeigt ein Blick in die Anklageschrift, die zwei mehrstündige Autofahrten durchs Zürcher Oberland aufführt, während denen es zu insgesamt drei Dutzend sehr schwerwiegenden Verstössen gegen die Tempovorschriften kam.

Zwei Boliden gemietet

Für die erste Fahrt im Oktober 2023 mietete sich der Mann einen Ferrari 458. Mit dem Sportwagen, der je nach Ausführung bis zu 600 PS stark ist, bretterte er innerorts mit bis zu 77 km/h zu schnell, ausserorts war er zeitweise mit 150 km/h unterwegs, und auf der Autobahn bei Dübendorf zeigte der Tacho 180 km/h an.

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