Für die Richter passt die Flüchtlingsunterkunft ins Letzacher
Widerstand in Fällanden
Obwohl die Pläne für eine Asylunterkunft im Letzacher beerdigt wurden, publizierte das Verwaltungsgericht dazu noch ein Urteil. Fünf Fällander Anwohner haben gegen den Bau gekämpft – und verloren. Wenn auch nur auf dem Instanzenweg.
Die Flüchtlingsunterkunft im Gebiet Letzacher in Fällanden ist Geschichte. Der Gemeinderat hat im Juli entschieden, dass die provisorische Unterkunft in Siedlungsnähe politisch chancenlos ist und plant nun, die Bauten neben der Kläranlage zu errichten.
Trotz diesem Entscheid ist jetzt noch ein Gerichtsurteil zum Standort im Letzacher veröffentlicht worden. Im Urteil hat das Verwaltungsgericht eine Beschwerde von fünf Anwohnern abgewiesen. Die Fällander Gruppe war zuvor schon vor Baurekursgericht abgeblitzt.
Die Rekurrenten hatten unter anderem moniert, dass völlig ortsuntypische Materialien für den Bau geplant seien. So stünden etwa das projektierte Schraubenfundament oder die Dachgestaltung mit den Wärmepumpen in störendem Widerspruch zur Umgebung. Das angrenzende Quartier mit einheitlichen Wohngebäuden werde nicht beachtet.

