Prozess zu Spiess-Hegglin-Stalking geplatzt
Bezirksgericht Pfäffikon
Zwei Oberländer hätten sich vor dem Gericht in Pfäffikon verantworten müssen, weil sie Jolanda Spiess-Hegglin massiv gestalkt haben sollen. «Hätten», denn die Verhandlung platzte, weil einer der Beschuldigten davonlief.
Die Vorwürfe waren happig: In einer Serie von Beiträgen – das Opfer spricht von «über 200» - sollen zwei Männer aus dem Zürcher Oberland vor etwa vier Jahren die frühere Zuger Kantonsrätin Jolanda Spiess-Hegglin im digitalen Raum beleidigt, beschimpft und bedroht haben.
Das ging laut Anklage über Bezeichnungen wie die «die linke Oberzicke» bis zu einem gefälschten Interview mit ihrem Ehemann und der Publikation von Pornobildern, bei denen das Gesicht der Darstellerinnen mit demjenigen der Ex-Politikerin ausgewechselt wurde.

