Bestraft, weil er gefälschte Goldbarren importierte
Ungewöhnlicher Oberländer Fall
Ein Ustermer wird mit einem Fake-Goldbarren erwischt. Was sich harmlos anhört, stellt einen Gesetzesverstoss dar, der den Mann nun über 3000 Franken kostete.
Eine Sonnenbrille, angeblich hergestellt von einer weltbekannten Firma, für weniger als drei Franken; ein faltbarer Kamm, der aussieht wie ein Schmetterlingsmesser; eine Akku-Bohrmaschine für nicht mal 20 Franken: Es gibt kaum etwas, das man nicht im Internet bei einem chinesischen Billigstanbieter bestellen könnte. Sogar «Gold» ist dort zu Spottpreisen zu haben.
Das «Gold» war ein Eisenklumpen
Eine Gelegenheit, die auch ein Ustermer nutzte. Nur endete für ihn der Schnäppchenkauf mit einem juristischen Verfahren, das die regionale Staatsanwaltschaft kürzlich mit einem Strafbefehl abschloss.
