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Justiz

WWF verliert erneut im Streit um Überbauung in Kollbrunn

Stört die geplante Überbauung den Uferbereich der Töss? Der WWF findet, ja. Doch das Gericht belehrt die Umweltschützer eines Besseren.

WWF verliert erneut im Streit um Überbauung in Kollbrunn

Bauvorhaben im Tösstal

Im Konflikt um ein Bauprojekt geht der WWF einmal mehr als Verlierer aus dem Gerichtssaal. Streitpunkt waren die Uferbereiche von Töss und Fabrikkanal. Doch das Verwaltungsgericht liess die Umweltschützer abblitzen.

Er gehört inzwischen schon beinahe zum Dorfbild, der Wald aus Baugespannen am Rande von Kollbrunn. Auf dem rund zwei Fussballfelder grossen Grundstück zwischen Tösstalstrasse und dem Tössufer plant die Immobilienfirma Leemann & Bretscher aus Winterthur eine grosse Überbauung.

Dereinst sollen dort vier Mehrfamilienhäuser mit total 50 Wohnungen entstehen. Die Gemeinde erteilte im November 2021 die Baubewilligung – doch eine Einsprache des WWF blockierte das Projekt seither.

Daran änderte auch die Niederlage der Umweltschutzorganisation vor Baurekursgericht nichts. Im Februar 2023 zog der WWF die Sache an die nächste Instanz weiter.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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