Sie steigen in den Ring fürs Präsidium am Bezirksgericht Pfäffikon
Frauenpower am Bezirksgericht Pfäffikon
Es gibt drei Kandidatinnen und ein Amt, das zu vergeben ist. Im Rennen um das Präsidium des Bezirksgerichts Pfäffikon sind erfahrene Frauen, die sich nichts schenken.
Drei Frauen kandidieren für das Präsidium des Bezirksgerichts Pfäffikon. Nach dem unerwarteten Tod des bisherigen Präsidenten stimmt die Bevölkerung am 3. März darüber ab, welche Kandidatin für den Rest der Amtsdauer bis im Jahr 2026 an der Spitze des Gerichts sitzt.
Die Kandidatinnen haben einen vielversprechenden Hintergrund und bringen die geforderten Leistungsnachweise mit. Alle drei beschäftigen sich seit Jahren mit dem Recht. Und doch sind sie sehr unterschiedlich.
Emina Casparis will neue Impulse setzen

Emina Casparis ist verheiratet und Mutter zweier Teenager. Die Bezirksrichterin wohnt mit ihrer Familie in Russikon. «Ich bin eine pragmatische Juristin, integer, belastbar. Mir sind Respekt, Toleranz und Fairness wichtig», erklärt die 49-Jährige. In ihrer Freizeit liest Casparis gerne historische Romane und Krimis.
Nach dem Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Zürich arbeitete Casparis als Auditorin für internationale Rechtshilfe und Geldwäscherei bei der Staatsanwaltschaft Zürich. Als Gerichtsschreiberin und Bezirksrichterin sowie als Mediatorin und Präsidentin der Sonderpädagogik in Russikon hat Casparis in verschiedenen Bereichen Erfahrungen gesammelt und ist in unterschiedlichen Rollen kompetent.
Seit Februar 2013 ist Casparis teilamtliche Bezirksrichterin in Pfäffikon, aktuell mit einem Pensum von 75 Prozent.

