Diese grüne Wiese kostete Uster schon mehrere tausend Franken
Gestaltungsplan zurückgewiesen
Am Aabach wollte die Stadt Uster Wohnen am Wasser ermöglichen. Ausgerechnet über diesen Plan ist sie vor Bundesgericht gestolpert. Jetzt soll die Stadt ein Gutachten einholen und nochmals über die Bücher.
Rund um die Villa am Aabach wollte die Stadt Uster mit einem Gestaltungsplan nach dem Zellweger-Park und dem Stadtpark einen «dritten innerstädtischen Erholungsraum» schaffen. Mit Platz für den Aabach und Platz zum Wohnen. So sollte die Wiese an der Brauereistrasse zwei privaten Wohnüberbauungen weichen, die teilweise einen Stock höher als in der Bau- und Zonenordnung vorgesehen geplant waren.
Doch es gab Gegenwehr – vom Zürcher Heimatschutz und von der Biwag AG, die zur Brauerei Uster gleich gegenüber von der Wiese gehört. Letztere hatte den Fall bis vor Bundesgericht gezogen. Sie sah das geschützte Brauereiensemble gefährdet, weil es hinter hohen Bauten zu verschwinden drohte.

