Die Resultate aus den Gemeinden im Überblick
Am Wochenende hat die Region über zahlreiche Themen abgestimmt. Hier finden Sie alle Ergebnisse.
René Schweizer ist Fischenthaler Gemeindepräsident
Fischenthal – Seitdem Barbara Dillier (parteilos) Ende November 2024 zur Stadtpräsidentin von Rapperswil-Jona gewählt wurde, ist der Posten des Gemeindepräsidiums vakant. Zur Wahl stellten sich Bäckerei-Unternehmer und SVP-Bezirksparteipräsident René Schweizer und Matthias Lutz (parteilos), Teamleiter Sozialberatung. Mit 364 Stimmen wurde René Schweizer gewählt. (nos)
Deutliches Nein zur Loren-Vorlage
Uster – Der Projektierungskredit von 600’000 Franken für das Projekt einer neuen Hautpsammelstelle in der Loren ist von den Stimmberechtigten klar abgelehnt worden. Bei einer Stimmbeteiligung von 43,4 Prozent betrug der Nein-Stimmen-Anteil 64,3 Prozent.
Fusionsabstimmung in Pfäffikon: 48 Stimmen mehr für ein Ja
Pfäffikon – 48 Stimmen machten den Unterschied. Mit knappen 50,7 Prozent Ja-Stimmen entschieden sich die Pfäffiker Stimmberechtigten in einer Grundsatzabstimmung dafür, einen Vertrag für einen Zusammenschluss mit Wildberg ausarbeiten zu lassen. Die Stimmbeteiligung lag bei 40 Prozent.
Jetzt ist es definitiv: Die Dübendorfer wollen bei Tempo 30 mitreden
Dübendorf – Die Dübendorfer haben dem politischen Ansinnen der SVP bereits zum zweiten Mal ihren Segen erteilt. Die Zustimmung zur Umsetzungsvorlage des Stadtrats war am Sonntag mit 60,14 Prozent sogar noch deutlicher als vor zwei Jahren, als 54 Prozent der Stimmberechtigten ein Ja für die Initiative eingeworfen hatten. Die Stimmbeteiligung lag bei 39,86 Prozent. (tba)
Dübendorfer sagen deutlich Ja zu Millionen-Provisorium
Dübendorf – 77,09 Prozent der Dübendorfer Stimmberechtigten sagten am Sonntag Ja zu einem Kredit von 7,177 Millionen Franken für ein Schulprovisorium. Der Holzmodulbau wird auf der Wiese neben der Schulanlage Sonnenberg aufgebaut und umfasst zwölf sogenannte «Schulraumeinheiten». In einer ersten Phase werden es acht Zimmer für Primarschüler, zwei für Kindergärtler und nochmals zwei für die Betreuung sein. (tba)
Familienzentrum in Dübendorf erhält mehr Geld
Dübendorf – Bereits im Dübendorfer Parlament erhielt das Geschäft grosse Zustimmung, nun doppelte der Souverän nach: Am Sonntag sprachen sich 71,15 Prozent der Dübendorfer Stimmberechtigten dafür aus, den jährlichen Kredit für den Betrieb des Familienzentrums von 185’000 auf 217’500 Franken zu erhöhen. (tba)
Hittnau reduziert die Schulpflege
Hittnau – Aus sieben mach fünf – die Hittnauerinnen und Hittnauer stimmen einer Reduktion der Mitglieder der Schulpflege an der Urne mit 88,7 Prozent zu. Präziser genehmigt es eine Teilrevision der Gemeindeordnung der Schulgemeinde Hittnau. Die Anpassung tritt ab der Legislatur 2026 in Kraft.
Einhergehend zur Anpassung der Behördenmitglieder wird auch die Organisationsstruktur neu ausgerichtet. Neu wird es anstelle von sieben Ressorts nur noch deren fünf geben. Die dadurch frei werdenden Ressourcen sollen dem Schulbetrieb zugeführt werden. Die Stimmbeteiligung betrug 31,2 Prozent. (erh)
Hinwil wird zur Einheitsgemeinde
Hinwil – Sehr deutlich hat die Gemeinde Hinwil Ja zur Schaffung einer Einheitsgemeinde gesagt. Bei einer Stimmbeteiligung von immerhin 36,4 Prozent haben 2343 Hinwilerinnen und Hinwiler zugestimmt. 499 sprachen sich dagegen aus, was einem Ja-Anteil von 82,4 Prozent entspricht.
Gossau erhält Leitung Bildung
Gossau – Mit 50,63 Prozent Ja-Stimmen bei einer Stimmbeteiligung von 32,8 Prozent genehmigt die Gossauer Bevölkerung haarscharf eine Teilrevision der Gemeindeordnung. Diese beinhaltet im Kern die Schaffung einer neuen Stelle Leitung Bildung auf das Schuljahr 2026/27. Dies, weil die Anforderungen an die Führung der Volksschule Gossau sind in den letzten zehn Jahren kontinuierlich gestiegen sind. Die Einführung dieser Stelle gehört zu den Legislaturzielen 2022–2026 der Schulpflege. Zudem ist die Einführung einer Leitung Bildung ist verbunden mit der Reduktion der Anzahl Schulpflegemitglieder von heute sieben auf neu fünf. (erh)
Ara in Gossau wird grösser
Gossau/Grüningen – Die Abwasserreinigungsanlage (Ara) in Gossau hat ihre Kapazitätsgrenzen erreicht – und wird deshalb nun ausgebaut. Das Stimmvolk in Gossau und Grüningen – beide Gemeinden betreiben als Zweckverband die Ara – genehmigte an der Urne mit deutlichen 89,4 Prozent einen Kredit in Höhe von knapp 2,8 Millionen Franken für den Ausbau. Die Stimmbeteiligung lag bei 33,4 Prozent. Die Baumassnahmen sollen den Betrieb der Ara bis ins Jahr 2050 sichern. (erh)
Pfenninger ist neue Gemeinderätin in Wildberg
Wildberg – Für den freigewordenen Sitz von Nicole Künzle (parteilos) im Wildberger Gemeinderat kandidierte einzig Esther Pfenninger (FDP). Sie schaffte den Einzug in die Exekutive mit 288 Stimmen.
Die Wildbergerin arbeitet als Schulleiterin an der Heilpädagogischen Schule in Wetzikon. Da in Wildberg keine stille Wahl möglich ist, brauchte es eine Urnenwahl, obwohl sich nur eine Kandidatin zur Verfügung stellte. (bes)
Baumer sagen Ja zu sicherer Wasserversorgung
Bauma – Der Wasserdruck im Baumer Weiler Wellenau genügt den Anforderungen der Gebäudeversicherung nicht. Diesen Umstand will die Gemeinde mithilfe eines Wasserprojekts korrigieren. Die Stimmbevölkerung hat den Kredit von ingesamt 2,4 Millionen Franken angenommen, dies bei einem Ja-Anteil von 85 Prozent.
Die Gemeinde kann nun die beiden Versorgungsgebiete Lipperschwendi und Wellenau zusammenzuführen und gleichzeitig alte Leitungen ersetzen. (bes)
Evangelisch-reformierte Kirchenpflege wieder vollzählig
llnau-Effretikon – Nach dem Rücktritt von Lukas Bosshard musste die vakante Stelle in der Kirchenpflege der reformierten Kirche Illnau-Effretikon für die restliche Amtsdauer bis 2026 neu besetzt werden. Zur Wahl standen Rhéa Ehrle aus Illnau und Angela Kerrison aus Kyburg. Mit 569 Stimmen machte Rhéa Ehrle das Rennen. Ihre Kontrahentin erreichte 468 Stimmen. Ehrle studiert raumbezogene Ingenieurwissenschaften an der ETH Zürich und möchte sich dafür einsetzen, dass die Kirche auch für kommende Generationen ein lebendiger und offener Ort bleibt. (erh)
Das Schulhaus Feldhof kann saniert werden
Volketswil – Die Volketswiler Stimmberechtigten haben am Sonntag den Baukredit von 17,41 Millionen Franken für die Sanierung des Schulhauses Feldhof mit 76,13 Prozent Ja-Stimmen genehmigt. Damit kann die Anfang der 1970er Jahre erstellte Schulanlage umfassend saniert werden. (dam)
Reformierte Kirche Breite erhält neues Pfarrhaus
Lindau – Die reformierte Kirchgemeinde Breite kann auf ihrem Grundstück an der Steinligstrasse in Bassersdorf ein neues Mehrfamilienhaus bauen. Die Stimmberechtigten von Lindau haben dem Kredit über knapp 5,9 Millionen Franken für das Projekt mit 76,6 Prozent Ja-Stimmen zugestimmt. Die Vorlage wurde auch in Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf angenommen. Die Kirchgemeinden dieser Gemeinden hatten sich anfangs 2022 zur Kirchgemeinde breite zusammengeschlossen. Im Neubau sollen das Pfarrbüro und die Pfarrwohnung unterkommen. Insgesamt sind sieben Wohnungen vorgesehen, die teilweise vermietet werden. Der Neubau soll bis Ende 2026 stehen. (lel)
Andreas Niederer in die RPK gewählt
Fällanden – In Fällanden wurde am Sonntag Andreas Niederer (Die Mitte) in die Rechnungsprüfungskommission (RPK) für den Rest der Amtsdauer bis 2026 gewählt. Der Verkehrsingenieur aus Benglen erhielt 1076 Stimmen.
Russiker Gesellschaftskommission wieder komplett
Russikon - Nach dem Rücktritt von Harald Sieder (SPV) aus der vierköpfigen Gesellschaftskommission per Ende letzten Dezembers wurde am Sonntag sein Nachfolger gewählt. Für den Rest der Amtsdauer bis 2026 hat sich Sieders Parteikollege Manuel Götzinger zur Wahl gestellt. Er wurde mit 567 Stimmen gewählt. (erh)
RPK Maur muss Mitglied im zweiten Wahlgang suchen
Maur – Für den Rest der Amtsdauer 2022 bis 2026 sucht die Gemeinde Maur ein neues Mitglied für die Rechnungsprüfungskommission (RPK), nachdem Bruno Sauter (parteilos) von seinem Amt zurückgetreten war. Im ersten Wahlgang konnte keiner der vier Kandidierenden das erforderliche Mehr erzielen. Am meisten Stimmen erhielt Franziska Kristensen (FDP, 1052 Stimmen), gefolgt von Beat Kunz (SVP, 543), Daniel Steffen (parteilos, 452) und Dirk Lohmann (GLP, 366) . Der zweite Wahlgang findet am 28. September statt.