«Ich freue mich auf die Arbeit»: Bettina Stadler übernimmt Präsidium der Schulpflege Turbenthal
Sie löst Ueli Laib ab
Bettina Stadler wurde zur Präsidentin der Primarschulpflege Turbenthal gewählt. Ihr Vorgänger Ueli Laib nimmt die verpasste Wiederwahl gelassen.
Die Primarschulpflege Turbenthal hat in der kommenden Legislatur eine neue Präsidentin: Bettina Stadler (parteilos) setzte sich an den Wahlen am Sonntag, 12. April, gegen den bisherigen Präsidenten Ueli Laib (parteilos) durch. Er verpasste nicht nur die Wiederwahl als Präsident, sondern schied auch als überzähliges Mitglied aus der Schulpflege aus.
Ein Ausgang, den er gelassen nimmt: «Klar, eine gewisse Enttäuschung war da – aber das Leben geht trotzdem weiter.» Es sei noch zu früh, um sagen zu können, was zur Niederlage geführt habe. «Ich werde das die nächsten Tage aber sicher noch ein wenig analysieren.» Nun freue er sich darüber, ab dem Sommer mehr Zeit für Hobbys, Beruf und Familie zu haben. «Das Jonglieren der Pendenzen wird jetzt einfacher», sagt er.
Erleichterung bei der Siegerin
«Ich bin erleichtert und voller Begeisterung für die neue Aufgabe», sagt Bettina Stadler über ihren Sieg. Als das Resultat festgestanden sei, habe sie erst einmal tief durchgeatmet.
Auf die Frage, was ihr zum Wahlsieg verholfen habe, nennt sie vor allem die vielen direkten Begegnungen mit den Turbenthaler Bürgern. «Gespräche in Cafés, an Veranstaltungen und auf der Strasse waren zentral.» Entscheidendes Gewicht habe das Engagement aus der Bevölkerung gehabt: Viele hätten aktiv mitgeholfen und Stimmen gesammelt. Auch ihr Netzwerk aus aktuellen und ehemaligen Behördenmitgliedern habe sie getragen.
Nun steht die Amtsübergabe an. Anschliessend will Stadler rasch den Austausch mit Lehrpersonen und Schulleitungen suchen – auch ausserhalb formeller Sitzungen. Gleichzeitig gelte es, als neu zusammengesetztes Gremium zusammenzufinden. Die Einarbeitung werde Zeit brauchen. «Ich freue mich auf die Arbeit und die Herausforderungen.»
Die Wahl der Primarschulpflege fand wegen eines Fehlers der Gemeinde verspätet statt. Im Vorfeld des ursprünglich am 8. März geplanten Termins waren falsche Wahlzettel verschickt worden, die nur fünf statt der vorgesehenen sieben leeren Felder für Kandidierende enthielten.