Givaudan droht mit Abbau von bis zu 60 Stellen
Der Aromenhersteller Givaudan will 45 bis 60 Stellen an seinem Produktionsstandort in Dübendorf streichen. Dies teilt das Unternehmen heute Mittwoch mit. Als Grund für die Restrukturierung nennt die Firma ihre «langfristige Strategie zur Effizienzsteigerung der Europäischen Aromenproduktion». In diesem Rahmen habe man beschlossen, die Kapazität in Dübendorf zu reduzieren.
Produktion neu im Ausland
Der geplante Abbau betreffe in erster Linie die Abteilung zur Herstellung von Flüssigaromen. Diese stelle man neu an Standorten in den Niederlanden und Deutschland her. Vom Stellenabbau betroffen seien ebenfalls einzelne Arbeitsplätze in Bereichen wie Qualitätskontrolle und Versorgungskette.
Die betroffenen Mitarbeiter würden «wesentliche Unterstützung, sowohl finanziell wie auch für externe Hilfe zur Gestaltung der beruflichen Zukunft» erhalten, wie Stefan Giezendanner, Standortleiter von Givaudan Zürich, in der Mitteilung zitiert wird.
Stellenabbau in Etappen
Der Stellenabbau soll in Etappen durchgeführt werden, damit «vertiefte Konsultationen mit der Givaudan Mitarbeiter Vertretung (GMV)» ermöglicht werden könnten, heisst es weiter. Was den Standort Dübendorf betrifft, so versichert Givaudan: «Dübendorf wird weiterhin ein Produktionsstandort für wichtige Technologien wie Sprühtrocknung,
Extraktion und Destillation bleiben.»
Givaudan nutzt in der Medienmitteilung ebenfalls die Gelegenheit, nochmals zu betonen, dass sie in Kemptthal 120 Millionen Franken in ein neues Innovationszentrum investiert, welches 2019 eröffnet werden soll. (zo)